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Abgas-NEWS-Blog

KBA ordnet Rückruf bei Porsche an

Die VW-Tochter muss ca. 60.000 Fahrzeuge der Modelle Cayenne und Macan zurückrufen. Durch illegale Abschalteinrichtungen kommt es im Fahrbetrieb zu  einem höheren Stickoxidausstoß. Die betroffenen Fahrzeuge müssen zum Software-Update in die Werkstäten kommen. 

 

EU verklagt Deutschland

Die EU-Kommission verklagt Deutschland und fünf weitere Staaten vor dem EuGH. Stickoxidwerte, die seit 2010 verbindlich sind für die Mitgliedsstaaten, werden nicht eingehalten. Die verklagten Staaten tuen zu wenig für die Einhaltung der Grenzwerte. Auch der Druck auf die Autoindustrie steigt, denn besonders die PKW Abgase sorgen für die schlechten Messwerte in den Innenstädten.

 

Produktionstopp Audi A6 Diesel

Beim Audi A6 Diesel mit 200 kW Leistung gibt es aktuell einen Produktionstopp bei der VW-Tochter Audi.

Es wurde eine nicht zulässige Software entdeckt, die das Abgasverhalten negativ beeinflusst. Bei Audi wird mit Hochdruck an einem Software-Update gearbeitet, damit die bestellten Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert werden können.

 

Alle Volvo erfüllen Euro6d-TEMP

Als erster Hersteller hat Volvo alle angebotenen Fahrzeuge auf Euro6d-TEMP umgestellt. Dies gilt sowohl für Benziner und Diesel. Alle Fahrzeuge sind mit effizienten Reinigungssystemen ausgerüstet.

 

 

CO2-Ausstoß durch PKW steigt in der EU

Der Dieselskandal lässt die Klimaschutz-Bemühungen der Autoindustrie stocken. Nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren sind die Kohlenstoffdioxid-Emissionen bei Neuwagen in der EU im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen, teilte die europäische Umweltagentur EFA in Kopenhagen mit. Auf Basis vorläufiger Daten stießen die 2017 registrierten Autos pro Kilometer 0,4 Gramm Kohlendioxid mehr aus als die des Vorjahres. Dies liegt unter anderem daran das durch den Dieselskandal mehr Benziner verkauft wurden, die haben eine schlechtere CO2-Bilanz als Dieselfahrzeuge.

 

EuGH-Klage erneut verschoben

Die EU-Kommission hat derweil die Entscheidung über eine Klage gegen Deutschland wegen schlechter Luftwerte in Städten vertagt. Sie soll frühestens im Mai bekannt gegeben werden.

Die Verzögerung verschafft der Bundesregierung noch einmal etwas Zeit in dem Dauerstreit mit der Kommission. Vor allem für Dieselbesitzer ist der Ausgang interessant, weil eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) neuen Druck in Richtung Fahrverbote aufbauen könnte.

 

Elektro-Anteil steigt auf 2 %

Der Elektrofahrzeug-Anteil steigt auf 2 % Marktanteil in Deutschland. Zwischen Januar und März 2018 sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) knapp  11.000 Förderanträge (Umweltbonus) für Elektrofahrzeuge eingegangen. Insgesamt steigt die Zahl der Förder-Anträge damit auf 57.549.  24.214 Anträge für Plug-In-Hybridfahrzeuge und 33.318 auf rein elektrische Autos sowie 17 auf Brennstoffzellenfahrzeuge wurden gestellt. Die Fördermittel würden für mehr als 300.000 Fahrzeuge reichen.  Deswegen wird der Förderzeitraum wahrscheinlich verlängert werden, eigentlich ist geplant das die nicht abgerufenen Mittel nach 2019 verfallen. 

Beim Marktanteil der E-Autos ist Norwegen weltweit der Spitzenreiter.  Die Quote liegt mittlerweile bei 47,9 Prozent. 

In China liegt der Marktanteil zwar auch nur bei 2% aber Stückzahlenmäßig ist China der größte Markt für E-Fahrzeuge. Im ersten Quartal wurden dort 142.445 E-Autos & Plug-in-Hybride zugelassen.

 

Der neue VW Touareg erhält 2 Ottopartikelfilter

Volkswagen präsentiert den neuen VW Touareg. Er ist ab sofort mit einem 210 kW starkem 3,0 l TDI-Motor bestellbar. Bald folgt der 3,0 l TSI-Ottomotor mit 250 kW. Der Benzinmotor soll ab dem 3ten Quartal 2018 lieferbar sein und verfügt erstmals gleich über 2 Ottopartikelfilter.  

 

Mazda erfüllt neue Norm ohne Partikelfilter

Mazda kündigt an : Ab September erfüllen alle Mazda-Modelle die Euro 6d-TEMP inklusive RDE-Test. Die Ottomotoren : Skyactiv-G-Ottomotoren benötigen dazu keinen zusätzlichen Ottopartikelfilter laut Aussage von Mazda.

 

Euro5 Diesel verlieren stark an Wert

Dieselfahrzeuge die die Euro5 Norm oder schlechter erfüllen, haben seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes teilweise stark an Wert verloren, durch mögliche Fahrverbote die für diese PKW drohen. Der Wertverlust liegt zum Teil bei über 1.000 Euro pro Fahrzeug bei jungen Modellen. Bei Euro6 Dieselfahrzeugen ist ein solcher Wertverlust aktuell nicht zu beobachten.

 

Produktion bei BMW wird ausgesetzt 

Aufgrund der Einführung der neuen Abgasnorm muss BMW die Produktion der PKW mit Ottomotoren einiger Modellreihen für Deutschland aussetzen.  Einige Wochen bis Monate kann sich die Aussetzung hinziehen.   Betroffen sind z.B. der M 550i der X5 50i, der X6 50i und der 750i. Wahrscheinlich werden diese Modelle mit  Ottopartikelfilter ausgerüstet sein wenn die Produktion wieder einsetzt.

 

Razzia bei BMW und VW

Die Staatsanwaltschaft hat mit ca. 100 Beamten Büroräume von BMW durchsucht, es geht um einen Anfangsverdacht der Abgas-Manipulation. Bei 11.400 Fahrzeugen wurde eine fehlerhaft zugeordnete Software festgestellt, wodurch die Abgasreinigung nicht korrekt funktioniert.

Noch eine Razzia gab es bei VW: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anfang März, wie jetzt bekannt wurde, 13 Büros der Konzernzentrale  durchsucht. Es geht um den Verdacht, das bei zahlreichen Fahrzeugen falsche Angaben  zum Ausstoß des klimaschädlichen CO₂ gemacht wurden. 

 

Luft wird besser in NRW

Die Luftqualität in Nordrhein-Westfalen hat sich laut Umweltministerium insgesamt verbessert. Außer in Düsseldorf, Köln und Düren, dort wurden immer noch hohe Stickoxid-Werte festgestellt. Die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) wurden nach neusten Messungen des Landesumweltamts 2017 noch in 27 Kommunen überschritten. Im Vorjahr seien es 32 Kommunen gewesen.

Besonders positiv ist die Entwicklung in Essen und Paderborn. Auch in Dinslaken, Eschweiler, Halle, Langenfeld, Münster und Remscheid wurde erstmals der Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel eingehalten.

 

Pendler halten am eigenen Auto fest

Auch wenn Fahrverbote drohen, können sich die meisten Pendler nicht vorstellen auf öffentliche Verkehrsmittel zurück zu greifen. Hauptgründe dafür sind das man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unflexibler ist und der Zeitverlust gegenüber dem eigenen Fahrzeug zu hoch ist.  

 

Audi startet in die Elektromobilität

Ab August 2018 gibt es mit dem Audi E-tron Quattro das erste rein elektrisch betriebene Fahrzeug der Volkswagen-Tochter. Preislich soll es ab 80.000 Euro los gehen. Von der Größe her wird er vergleichbar sein mit dem Q5. Der E-tron Quattro bildet den Auftakt zu einer ganzen E-Baureihe und Audi hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt : Die E-Baureihen sollen direkt von Anfang an profitabel laufen. 

 

Dieselfahrer sind nicht bereit für Umrüstung zu zahlen

 Laut einer aktuell veröffentlichten Studie wollen 76 % der befragten Diesel-PKW-Fahrer in Deutschland nicht für eine technische Umrüstung Ihres PKW selber bezahlen. Für den Fall das Ihnen Fahrverbote drohen ziehen über die hälfte der Befragten Personen eine Klage gegen den PKW-Hersteller in Betracht.  

 

Umwelthilfe will Zwangsvollstreckung beantragen

Die deutsche Umwelthilfe will beim Düsseldorfer Verwaltungsgericht die Zwangsvollstreckung des Urteils zur Luftreinhaltung beantragen. Ministerpräsident Laschet hält Fahrverbote für unverhältnismäßig und hat erklärt : "Falls die Düsseldorfer Bezirksregierung Fahrverbote verhängen sollte, gäbe es die rechtliche Möglichkeit, das zu untersagen". Die Bezirksregierung will erst mal auf das schriftliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes warten und dieses dann gründlich prüfen.

 

Flixbus startet Elekro-Fern-Busse

Flixbus plant den Einsatz von elektrisch angetriebenen Bussen. Damit wäre das Unternehmen der weltweit erste Fernbusbetreiber mit E-Bussen. Der Testbetrieb startet Ende April 2018 in Frankreich, auf einer 145 km langen Strecke zwischen Paris und Amiens.  Der aus chinesischer Produktion stammende Bus,  der BYD C9 wird dafür eingesetzt. Die Reichweite liegt bei bis zu 300 Kilometern. Ein paar Monate später ist auch der erste Einsatz in Deutschland geplant.

 

Audi erforscht synthetische Kraftstoffe

Der Volkswagentochter Audi ist es gelungen  mit dem Partnerunternehmen Global Bioenergies erstmals 60 Liter künstliches Benzin herzustellen.  Das e-Benzin wie Audi es nennt wurde aus Biomasse hergestellt. In naher Zukunft will man das e-Benzin anstatt aus Biomasse nur mit Wasserstoff und CO2 herstellen. Der hergestellte Kraftstoff soll nun in Sachen Abgasverhalten, Einspritzung und Verbrennungsverhalten geprüft werden.  

Auch in Sachen e-Diesel ist Audi aktiv. Aus Strom, Wasser und CO2 wird der e-Diesel produziert. Zusammen mit

2 Partnerunternehmen soll in der Schweiz e-Diesel ab Mitte 2018 mit Wasserkraft erzeugt werden. Eine Versuchsanlage in Deutschland gibt es schon, zusammen mit dem Partner Sunfire wird in Dresden schon seit über 3 Jahren e-Diesel produziert. Ein Verbrennungsmotor kann mit e-Diesel CO2-neutral betrieben werden.

Die Produktionsanlage hat ungefähr die Größe eines Seecontainers und kann 400.000 Liter e-Diesel im Jahr erzeugen.  Außerdem gibt es im Emsland in der Stadt Werlte eine Power-to-Gas-Anlage, dort produziert Audi e-Gas (synthetisches Methan) wie es für den A3, A4 und A5 g-tron verwendet werden kann.

 

VW Golf, Passat & Co mit Diesel-Motor können nachgerüstet werden ?

laut einer internen Analyse des VW-Konzerns könnten viele ältere Euro5 Diesel-Modelle rein von der mechanischen Einbaubarkeit her mit einer modernen Abgasnachbehandlung versehen werden.   Allerdings ist eine kurzfristige Produktreife laut dieser Analyse aktuell nicht darstellbar. 

 

Twintec Diesel-Nachrüstsystem serienreif

Der Abgasanlagen Spezialist Twintec hat ein Nachrüstsystem für Euro5-Dieselfahrzeuge entwickelt um diese auf Euro6-Niveau zu bekommen. Ein VW Passat TDI von 2014 wurde als Prototyp vorgestellt. Eine Abgasnachbehandlung mit AdBlue-Einspritzung  wurde verbaut. Dieses System ist für den Passat bis zur serienreife entwickelt. Für weitere Volumenmodelle befinden sich die Nachrüstsysteme aktuell in der Entwicklung. Die Kosten für eine Nachrüstung sollen bei gut 1.500 Euro liegen. Eine Nachrüstung stellt somit für Autofahrer, die von einem Fahrverbot betroffen wären , eine alternative zum Fahrzeugwechsel dar. Mit dem System sollen laut Herstellerangabe die Stickoxidausstöße um 94% bis 99% reduziert werden können. Beim Prüfstand-Test des ADAC konnte eine Reduzierung um 90% festgestellt werden. Für das AdBlue muss mit Kosten von bis zu 20 Cent pro 100 Kilometer kalkuliert werden und der Dieselverbrauch erhöht sich um ca. 5 %.  

 

Auto mit Feinstaubsauger

Der Filter-Spezialist Mann & Hummel hat vor kurzem zusammen mit dem Elektroautobauer Streetscooter und der deutschen Post 5 Streetscooter-Transporter mit einem Umgebungsluft-Filtersystem ausgerüstet. Die Transporter  tragen am Unterboden ein Filtersystem, in dem saugen zwei Ventilatoren die Umgebungsluft an und filtern die Schadstoffe her raus. Das System funktioniert ähnlich wie ein herkömmlicher Staubsauger. Durch die Unterflurlösung geht kein Laderaum verloren und das Filtersystem befindet sich nahe zur Straße, also dort wo die Feinstaubkonzentration am höchsten ist. Den Strom für das System liefert die Fahrzeugbatterie, während der fahrt kann der Stromverbrauch durch den Fahrtwind um ca. 33 % sinken. Es ist geplant in Zukunft auch Solarmodule auf dem Dach zu installieren, denn das System kann auch die Umgebungsluft filtern wenn das Fahrzeug steht.

In Zukunft sollen die Kosten für ein Filtersystem unter 1000 Euro pro Stück liegen und ein Filterwechsel soll unter 100 Euro kosten. Jedes Filtersystem absorbiert ca. die Menge die ein herkömmlicher Benzin-PKW ausstößt.

 

DUH plant auch Fahrverbots-Klagen gegen Benziner

Die deutsche Umwelthilfe plant in Zukunft auch Klagen zu Fahrverboten für Benziner. Zwar rüsten die PKW-Hersteller ihre Flotten nach und nach mit dem Ottopartikelfilter (OPF) aus. Doch das geht der DUH nicht schnell genug. Es droht PKW Fahrern mit Benzin-Motoren die einen Turbo verbaut haben und noch keinen Partikelfilter besitzen, das gleiche Problem wie den Diesel-Besitzern mit Fahrzeugen bis Euro 5 Abgasnorm. Das Sie nämlich nicht mehr überall in die Großstädte einfahren dürfen.

 

Toyota & die DUH

Die deutsche Umwelthilfe ist ein recht kleiner Vermein mit nur ca. 300 Mitgliedern aber 90 bezahlten Mitarbeitern der sich durch Spenden und Abmahnungen finanziert. Unter anderem spendet Toyota an die DUH, Toyota will sich ja vom Diesel verabschieden und in Zukunft auf Hybrid-Motoren setzen, da spielt es den Japanern natürlich in die Karten wenn man der europäischen Autoindustrie, die weltweit führend ist bei der Diesel-Technologie im PKW-Bereich, durch Fahrverbote schaden kann….

 

PKW die die Euro6d-TEMP erfüllen

Mittlerweile wurden schon einige Fahrzeug nach der neuen Abgasnorm getestet, neu dabei ist zum Beispiel der Subaru Outback 2,5i. Wir haben unsere Liste auf den neuesten Stand gebracht. Alle weiteren Fahrzeugen finden Sie hier.

 

Vorerst kein Fahrverbot in Düsseldorf

Die Bezirksregierung will bis mindestens 2020 auf Fahrverbote in der Landeshauptstadt Düsseldorf verzichten. Der Luftreinhalteplan wird zur Zeit aufgestellt und soll im Sommer in Kraft treten. Darin werden viele Maßnahmen zur Senkung der Schadstoffbelastung aufgenommen, wie etwa Busse mit Elektroantrieb und ein Verkehrs- und Mobilitätsmanagement für das ganze Stadtgebiet. Die Grenzwerte sollen so eingehalten werden ohne das Fahrverbote verhängt werden müssen. 

 

Bundesverwaltungsgericht bereitet Weg für Dieselfahrverbote

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden. Städte und Kommunen dürfen grundsätzlich Fahrverbote für ältere Diesel und auch für ältere Benziner verhängen.

Damit geben die Richter der Deutschen Umwelthilfe recht. Sie hatte die Landesregierungen in Stuttgart und Düsseldorf darauf verklagt, die Luftreinhaltepläne um Fahrverbote zu ergänzen.

Insgesamt 18 Kommunen können nun festlegen, in welchen Straßen oder Stadtteilen Fahrverbote gelten sollen und wer Ausnahmegenehmigungen bekommt (z.B. Handwerker oder behinderte Personen).

Betroffen wären Dieselfahrzeuge bis einschließlich Abgasnorm Euro 5 und Benziner bis einschließlich Euro 2. Mit der Abgasnorm Euro 6 bei Dieseln und ab Euro 3 Abgasnorm bei Benzinern ist man vorerst auf der sicheren Seite. 
Erste Diesel-Fahrverbote sind bereits ab April in Hamburg geplant. Das gab der Hamburger-Senat am 27.02.2018 bekannt. Diese Diesel-Durchfahrtsverbote für 2 Straßen in Hamburg-Altona werden bundesweit vermutlich die ersten sein.

 

Bundesverwaltungsgericht vertagt Urteil zu Diesel-Fahrverboten

Am Bundesverwaltungsgericht Leipzig wurde die Entscheidung zu Diesel-Fahrverboten für bessere Stadt-Luft vertagt.  Seine Entscheidung wird der 7. Senat am 27. Februar verkünden. Das Rechtsgespräch hat heute viel länger gedauert, als vorgesehen. Ursprünglich sollte die Entscheidung am 22.02.18 fallen.

In dem 4 Stunden dauernden Rechtsgespräch ging es um Fragen des Europarechts, des Emsimmissionsschutzgesetzes und der StVO. Zudem wurden die Fragen der Verhältnismäßigkeit & Kontrollierbarkeit eines möglichen Fahrverbotes besprochen. Im Mittelpunkt der Erörterungen steht die Frage, ob Städte Fahrverbote für Dieselfahrzeuge nach geltendem Recht anordnen können. Oder ob es dafür bundeseinheitliche Regelungen geschaffen werden müssen.

 

Manipulation beim Vito Diesel ?

Das Kraftfahrzeugbundesamt hat den Verdacht das es bei dem Mercedes Vito eine unzulässige Abschaltvorrichtung für die Abgasreinigung verwendet wird. Nur auf dem Prüfstand arbeitet die Adblue-Einspritzung effizient, aber nicht auf der Straße. Es wird zur Zeit geprüft ob eine amtliche Anhörung angeordnet wird. Ca. 1.000 Fahrzeuge mit Euro 6 Abgasnorm sollen laut Mercedes-Benz betroffen sein.

 

Dyson  investiert in E-Autos

Der britische Staubsauger-Hersteller investiert 1,2 Milliarden in die Produktion von Elektro-Autos und noch mal die gleiche Summe in die Herstellung von Batterien. Geplant sind 3 Fahrzeugmodelle. Als Produktionsstandort kommt England oder Asien in Frage. In 2020 oder 2021 sollen die ersten Fahrzeuge vom Band rollen. Bei der Batterietechnik will man zu einem späteren Zeitpunkt auf selbst produzierte Feststoffbatterien setzen, diese sollen mehr Energie speichern können als heutige Lithium-Ionen-Akkuzellen.

 

 Die EU will Fabriken für Elektroauto-Batterien

Die EU-Kommission hat die Autohersteller und Zulieferer zu größerem Engagement für Elektro-Autos aufgefordert. Sie stellt sich vor das in Europa über 10 große Fabriken für Elektroautobatterien gebaut werden sollen um nicht nur in Europa sondern weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben, eine Strategie dazu soll noch im Februar vorgestellt werden. Dieses Vorhaben sollen die Mitgliedstaaten zum Teil unterstützen dürfen. Die Kommission prognostiziert das der Markt auf einen Umfang von jährlich 250 Milliarden Euro anwachsen wird.

Aktuell ist die heimische Autoindustrie zurückhaltend. Volkswagen baut in Salzgitter eine Pilotanlage auf um die Wirtschaftlichkeit zu prüfen. 

 

50.000 Tote durch Schiffsabgase in Europa

Experten schätzen das bis zu 50.000 vorzeitige Todesfälle in Europa auf Abgas-Emissionen aus dem internationalen Schiffsverkehr zurück zu führen sind. Einen lesenswerten und ausführlichen Artikel finden Sie auf www.krautreporter.de  .

  

Wie kann ich meinen CO2-Ausstoß beim PKW senken ?

Was mache ich wenn ich mir kein neues Fahrzeug leisten kann oder ich im Moment nicht so viel Geld ausgeben möchte ? Es gibt ein paar einfache Tipps mit denen sich der CO2-Ausstoß und der Verbrauch senken lässt, das freut so mit auch Ihren Geldbeutel.

  • -Sie sollten z.B. darauf achten das Sie nicht zu wenig Luftdruck auf den Reifen haben. Ist der Luftdruck zu niedrig erhöht sich der Reifenverschleiß und auch der Kraftstoffverbrauch.
  • Wenn Sie neue Reifen benötigen, achten Sie auf den Rollwiderstand, ein niedriger Rollwiderstand senkt den Verbrauch
  • Fahren Sie nicht mit unnötigen Ballast durch die Gegend, schauen Sie mal nach ob sich Dinge im Auto befinden die Sie nicht brauchen. 100 kg Mehrgewicht können bis zu 0,4 Liter je 100 Kilometer an Mehrverbrauch bedeuten. 
  • Fahren Sie vorausschauend und schalten Sie frühzeitig hoch. Nutzen Sie beim Bremsen auch die Motorbremse.
  • Schalten Sie Stromfresser wie die Klimaanlage, Gebläse und Sitzheizung aus.
  • Fahren Sie mit niedrigen Umdrehungen
  • natürlich hilft es am meisten wenn Sie unnötige Fahrten vermeiden.  

 Tempolimit für den Klimaschutz ?

Das UBA berechnete bereits 1999, dass sich mit Hilfe eines Tempolimits in Deutschland von 120 km/h drei Millionen Tonnen CO2 einsparen ließen.

Deutschland ist die einzige Industrienation ohne durchgängiges Tempolimit auf Autobahnen. In Österreich gilt seit 1975 ein Tempolimit auf der Autobahn. Grund für die Einführung war die steigende Zahl der Unfälle. 

 

Stadt Köln will blaue Plakette einführen

Die Stadt Köln hat beschlossen eine blaue Plakette einführen zu wollen um ein generelles Fahrverbot für Dieselfahrzeuge zu vermeiden. PKW die die Abgas-Norm Euro6 erfüllen sollen die neue Plakette bekommen, somit auch neuere Diesel-Fahrzeuge. Der Harken an der Sache ist, das nur der Bund die Einführung einer neuem Umweltplakette beschließen kann.

 

Fiat Chrysler - Milliardenstrafe ?

Die US-Justiz will auch Fiat Chrysler mit einer Strafe in Milliardenhöhe belegen aufgrund des Skandals um manipulierte Abgaswerte bei Dieselmotoren. Experten schätzen das sich die Strafzahlung zwischen 2 und 2,5 Milliarden Dollar bewegen dürfte.  Auch in Europa ergaben Tests fragwürdige Abgaswerte. Aber bisher lehnt der Hersteller Nachbesserungen an den Fahrzeugen ab.

 

Staatsanwaltschaft durchsucht Audi-Werke

Geschäftsraume in den Audi Zentralen in Neckarsulm und Ingolstadt sowie eine Privatwohnung wurden durch die Staatsanwaltschaft München II aufgrund der Abgas-Affäre durchsucht. 18 Staatsanwälte und Beamte sind am Einsatz beteiligt gewesen. Es geht um die Manipulation von Abgaswerten bei den 3,0 TDI Motoren.

 

05.02.2018

 

Neue Abgas-Tests: Den Finanzminister freut`s

Durch die neuen Abgastestes steigen die festgestellten Emissionen bei Neufahrzeugen. Das lohnt sich für Wolfgang Schäuble, das Finanzministerium rechnet mit Mehreinnahmen bei der KFZ-Steuer von über 1 Mrd. Euro bis 2022.  Der neue Prüfzyklus WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) ermöglicht realistischere Verbrauchswerte, dadurch kann man in Zukunft den Angaben in den Neuwagenkatalogen eher vertrauen als in der Vergangenheit. Durch den höher festgestellten Durchschnittsverbrauch erhöht sich allerdings die Steuerbelastung, denn Mehrverbrauch bedeutet auch einen höheren CO2-Ausstoß. Da Neuwagen nach der Höhe des CO2-Ausstoßes besteuert werden. Die KFZ-Steuer erhöht sich um 2 Euro pro Gramm CO2. 

 

VW Tiguan mit OPF gefragt

Bei Volkswagen ist der Tiguan mit der 1,4 TSI Motorisierung in Verbindung mit dem Ottopartikelfilter begehrt. Mittlerweile liegt die Lieferzeit bei 6 Monaten. Die Lieferzeit ist damit ca. doppelt so lang wie bei anderen Motorisierungen. Der Tiguan ist das erste Fahrzeug von VW das mit dem Filtersystem angeboten wurde und ist somit erfolgreich in den Markt gestartet.  

 

Abwärtstrend bei Diesel Neuzulassungen setzt sich fort

Im Januar 2018 lag laut Kraftfahrzeugbundesamt der Anteil der neu zugelassenen Dieselfahrzeuge nur noch bei

33,3 %, dies ist ein Rückgang um 17,6 % zum Vorjahresmonat und damit der niedrigste Stand seit Jahren. Insgesamt wurden knapp 270.000 Fahrzeuge neu zugelassen, eine Steigerung um 11,6 % zum Vorjahresmonat. 2.764 reine Elektrofahrzeuge (+109 %) und 9.100 Hybridfahrzeuge (+95%) wurden neu zugelassen.

 

 

BMW : M3 Bestellbarkeit wird vorzeitig eingestellt

Im August wird der M3 bei uns vom Marktgenommen werden, da er ohne Ottopartikelfilter den WLTP-Zyklus nicht besteht. In Amerika ist das Modell weiterhin bestellbar, dort muss der neue Test-Zyklus nicht eingehalten werden.

 

Der neue Volkswagen Up GTI

ist ab sofort bestellbar und wird ab Werk mit einem Ottopartikelfilter ausgeliefert. Der Up GTI gehört mit zu den ersten Fahrzeugen des VW-Konzerns die nach WLTP-Standard zertifiziert wurden. 

Er erfüllt die Abgasnorm Euro 6d TEMP.

 

Die Luftverschmutzung

durch Diesel-Abgase in unseren Städten ist in 2017 etwas gesunken. Dennoch wurde der festgelegte Grenzwert in rund 70 Kommunen überschritten. Das teilte das Umweltbundesamt nach ersten Schätzungen mit. Im Vorjahr waren es noch 90 Städte. Die höchste Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) gab es in München.

Es wurden im Jahresmittel 78 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft gemessen - knapp doppelt so viel wie erlaubt. 

Erste Wirkungen kommunaler Maßnahmen, wie Tempolimits & Straßen-Verengungen sind erkennbar. Diese reichen aber nicht aus.